Donnerstag, 20. Dezember 2007

Kinder brauchen Liebe

Was brauchen unsere Kinder? Liebe, Liebe und noch mehr Liebe.
Eltern sein ist nicht einfach. Ich kann mich erinnern, die sorgenfreiesten Minuten in meinem Leben waren die ersten Minuten nach dem Anna-Ilayda geboren wurde. Da hielt ich sie in meinen Armen und war mit ihr eins. Die ganzen Schmerzen der Geburt waren vergessen, ich hielt dieses kleine Päckchen in meinen Armen und war glücklich.
Aber dann fing es an mit, dass sie zu viel Gewicht verloren hatte und wir etwas länger im Krankenhaus bleiben mussten, sie hatte Gelbsucht (nur schwach aber trotzdem), man hat sich dann mit fragen beschäftigt, ob sie denn genug trinkt usw.
Aber ich bin so glücklich, dass sie auf der Welt ist und dass sie meine Tochter ist. Das sage ich ihr auch jeden Tag. Ich freue mich, wenn sie etwas ausspricht, mit ihrer Aussprache, wenn sie Gedichte erfindet, wenn sie singt, wenn sie malt, wenn sie fragen stellt.
Ich habe mich lange nicht an das Thema der Kindesmisshandlung heran gewagt. Es ist ein so schweres Thema. Ich wollte auch nie hören, wenn es in den Nachrichten hieß, dass wieder ein Kind Opfer von Gewalthandlungen wurde. So ein kleiner Körper und so ein kleiner Mensch.
Was ist mit unserer Gesellschaft los, fragt man sich da. Aber Fakt ist, dass die Gewalthandlungen nicht zugenommen haben, sie sind nur viel öfter in den Medien.
Kann man da mit Gesetzen was erreichen, vielleicht Teilerfolge. Einige Eltern, die Hilfe brauchen, werden wahrscheinlich dadurch auch mehr Hilfe bekommen. Viel wichtiger ist glaube ich, dass wir alle Augen und Ohren offen halten.
Sich ständig zu fragen, ob man jetzt nicht zu sehr sich einmischt, ist nicht der richtige Weg, man sollte viel mehr nach seinem Gefühl handeln. Hat man das Gefühl, dass es dem Kind nicht gut geht, sei es in der U-Bahn, dass ein Kind angeschrien wurde oder man hört im Nachbarhaus ein Kind weinen, warum einfach mal nicht nachfragen, ob die Mutter oder der Vater grade Hilfe brauchen. Kostet vielleicht Zeit und Mut aber es lohnt sich.
Man sollte sich immer wieder sagen, dass Kinder, um gesund heran wachsen zu können, vor allem eins brauchen und das ist definitiv Liebe und Fürsorge.
wichtige Links
Netzwerk Kinderschutz
Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutzzentren

Kinderschutzzentrum Berlin
Ein Artikel aus der Zeit

Dienstag, 5. Juni 2007

Zukunft der Energie - Energie der Zukunft

Familientag am 8. Juli 2007 im Technikmuseum Berlin

Zukunft der Energie – Energie der Zukunft heißt es am 8. Juli im Deutschen Technikmuseum Berlin. In der neuen Veranstaltungsreihe „Politik mit Kid“ lädt der vorwärts Jung und Alt ein, sich an diesem Tag ab 10 Uhr dem Thema Energie auf ganz unterschiedliche Arten zu nähern.

Während die Großen Bundesumweltminister Sigmar Gabriel mit Fragen löchern, lernen die Kleinen beim „Klimafrühstück“, wie das Essen unser Klima beeinflusst.

In der Kinderuni sagt Professor Helmut E. Feustel „So retten wir das Weltklima“ und Autor Toralf Staud erklärt, ob es tatsächlich möglich ist, Deutschlands Energiebedarf vollständig aus regenerativen Quellen zu decken.

Auch Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee wird am 8. Juli dabei sein und mit Vertretern der Wirtschaft und des Verbraucherschutzes das Thema Energieeffizienz diskutieren.

Zur Auflockerung gibt es einen besonderen Ohrenschmaus: die „Samba Kids“ aus Berlin werden mit ihren Trommeln den Lokschuppen des Technikmuseums beben lassen. Und wer sich einmal ungestört einen Vortrag anhören möchte, kann ebenfalls unbesorgt sein: Die Kleinsten (ab 2 Jahre) werden durchgehend im großen Kinderzelt betreut.

Und der Clou: Wer sich über den folgenden Link anmeldet, hat am 8. Juli freien Eintritt nicht nur zum Familienfest, sondern auch ins Technikmuseum:vorwärts

Mittwoch, 18. April 2007

Kinderbetreuung und Unterstützung von berufstätigen Eltern

Das Thema Kleinkindbetreuung wird heiß diskutiert. Tatsache ist, dass diese Notwendigkeit endlich erkannt wurde. Gut ist, dass sich die Eltern entscheiden können, ob sie ihr Kind in einer Krippe betreuen lassen möchten oder nicht. Zur Zeit ist es so, dass vor allem Eltern mit geringem Einkommen vor einem Problem stehen: Einerseits müssen beide Eltern aus finanziellen Gründen arbeiten, andererseits finden sie keine Einrichtung in ihrer Nähe, die auch Kleinkinder aufnimmt. Eine Einzelbetreuung durch eine Kinderfrau oder Babysitterin können sich nur wenige auf Dauer leisten.
Daher ist die Entscheidung, bis 2013 mehr Krippen aufzubauen grundsätzlich gut. Es sollte aber nicht nur über die Anzahl der entstehenden Krippenplätze gesprochen werden sondern auch über die Qualität des Bereuungangebots. Die Betreuungsplätze sollten nicht nur erweitert werden, sondern das Betreuungsersonal sollte, den Anforderungen entsprechend geschult werden. Ideal ist es, wenn ein Betreuer in einer Einrichtung maximal 4 Kinder betreuen kann . Zur Zeit sieht es ja in den Kindergärten (zu mindest in Berlin) nicht so rosig aus. Ein Betreuer muss sich um 7- 8 Kinder sogar manchmal um die ganze Gruppe von 12 Kindern kümmern. Es leiden ncht nur die Bedürfnisse der Kinder darunter sondern auch die Betreuer. Denn wer " ausgebrannt" ist, arbeitet nicht mehr mit Motivation, Engagement und Liebe.
Aber nicht nur der Staat sollte sich um dieses Thema kümmern, sondern auch die Wirtschaft. Kinderbetreuung ist ein Thema, das alle was angeht.
Unternehmen können sich bei diesem Thema stark engagieren und haben viele Vorteile davon:
  • Mehr Motivation und Engagement der Mitarbeiter
  • Identifikation der Mitarbeiter mitdem Betrieb
  • Unternehmen haben besseren Image
  • Weniger Fehlzeiten bei den Mitarbeitern
  • schnellerer Wieder-Einstieg in den Beruf
  • Weniger Personalkosten
  • Mitarbeiter, die wissen, dass sich der Arbeitgeber auch, um ihre "private Belange" kümmert.
  • Weniger Stress für die Mitarbeiter im Alltag( wie bringe ich das alles unter ein Hut?!!!)
    • Interessante Beiträge zu diesem Thema kann mann auch nachlesen: auf der Homepage von dji
      und bei der ">FAZ
      hier noch ein Link zu ARD

Freitag, 13. April 2007

Astrid Lindgren Jahr

Am 14. November 1907 wurde Astrid Lindgren geboren und verbrachte ihre Kindheit auf dem Hof Näs nahe der Kleinstadt Vimmerby in Schweden.
Durch meine Tochter, die am 29. April drei Jahre alt wird, habe ich diese wunderbare Kinderbuchautorin wieder entdeckt.
Ich kann es manchmal kaum erwarten, ihr eine "Gute- Nachtsgeschichte" von Astrid Lindgren vorzulesen. Zum Beispiel das Buch "Nein, ich will noch nicht ins Bett". ( viele Eltern kennen diesen Satz wahrscheinlich von ihren Kindern) Es ist eine tolle Geschichte vom dem 5 Jährigen Lasse, der nicht ins Bett möchte.
Ich freue mich auch, dass die Zeit für die Geschichten von Pippi Langstrumpf kommt. Das erste Buch vom Pippi bekommt meine Tochter zum Geburtstag. Auf der Suche nach anderen tollen Astrid Lindgren Büchern bin ich auf eine Rede Lindgrens, anlässlich ihrer Fiedenpreis Verleihung gestoßen. Diese Rede kann man auf der Seite www.astrid-lindgren.de nachlesen. Sehr empfehlenswert.

Mittwoch, 11. April 2007

Hallo liebe Leser,

In den nächsten Tagen werden auf dieser Seite Texte, Informationen und Beiträge aus Zeitungen, Zeitschriften und Reden rund um das Thema, Kinder, Kinderbetreuung und Elternsein entstehen. Freue mich auch auf Beiträge Ihrerseits und auf einen regen Austausch über diese Themen.


Grüße

Aysel Kluth

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Zuletzt aktualisiert: 5. Mai, 09:42

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